Sonntag, 15. Januar 2012
Filme, Lippenstifte und schriftstellerische Ambitionen
zombie-toastbrot, 16:36h
So viel zum Thema gute Vorsätze. Gestern beim Blogschreiben einen Tag ausgelassen D:
Aber ich habe etwas zu meiner Verteidigung zu sagen: Ich habe einen vierteiligen Film mit meiner Freundin geschaut, und der hat über vier Stunden gedauert, und dann war es schon ziemlich dunkel und ich musste sie zum Bus bringen und dann noch zu Abend essen und Dschungelcamp gucken und noch etwas an meinem Werk schreiben...
Die üblichen Ausreden eben, na ja.
Auf meinem Konto für Überflüssige-aber-eben-doch-gekaufte-Kosmetika ist jetzt noch ein Maybelline Lippenstift. Danke, dm, für dein reiches Angebot, das mich immer wieder zu neuen Käufen verführt.
Zum Glück gab es gestern ein kleines Taschengeld-Update. Ich weiß wirklich nicht, was ich ohne meine Oma tun würde.
Freundin Lilly, mit der ich gestern besagten Film verschlungen habe, hat ihre schriftstellerischen Pläne neuerdings überdacht. Sie möchte jetzt eine große Saga schreiben, mit mehr als fünfzehn Einzelbänden.
Aber sie will keine Balzac-Nachfolgerin werden, denke ich, ihr Genre bleibt Fantasy. Obwohl sie sich zuvor gegen gerade dieses Genre gesperrt hatte.
Irgendwie hatte sie ihren Durchbruch auch, als sie begann, in der dritten Person zu schreiben. Früher hatte sie alle ihre Bücher (oder besser gesagt Buchanfänge) in der Ich-Form verfasst.
Ich hege eher eine Abneigung gegen die Ich-Form und verwende sie nur SEHR selten. Im Blog mal ausgenommen, ich habe ja keine multiple Persönlichkeitsstörung, dass ich über mich in der dritten Person schreibe.
Na ja, ich denke mal, es ist Zeit, weiter an meinem "Werk" zu arbeiten. Wahrscheinlich werde ich nie damit fertig (bis jetzt dreißig getippte Seiten, schreibe es jetzt mit dem Füller weiter, um einer Depression zu entkommen), und Lilly wird wahrscheinlich auch viel berühmter als ich, obwohl alle sagen, dass ich so gut schreiben kann, und ich werde weinend und betrunken in der Gosse landen (Anspielung Edgar Allan Poe, hehe...) und werde den Erfolg und Ruhm, nach dem ich mich sehne, niemals erreichen...
Ja, so viel zum Vorsatz, nur noch fröhliche Beiträge zu schreiben... Obwohl, scheiß auf Vorsätze, es hält sich eh niemand an sie.
Aber ich habe etwas zu meiner Verteidigung zu sagen: Ich habe einen vierteiligen Film mit meiner Freundin geschaut, und der hat über vier Stunden gedauert, und dann war es schon ziemlich dunkel und ich musste sie zum Bus bringen und dann noch zu Abend essen und Dschungelcamp gucken und noch etwas an meinem Werk schreiben...
Die üblichen Ausreden eben, na ja.
Auf meinem Konto für Überflüssige-aber-eben-doch-gekaufte-Kosmetika ist jetzt noch ein Maybelline Lippenstift. Danke, dm, für dein reiches Angebot, das mich immer wieder zu neuen Käufen verführt.
Zum Glück gab es gestern ein kleines Taschengeld-Update. Ich weiß wirklich nicht, was ich ohne meine Oma tun würde.
Freundin Lilly, mit der ich gestern besagten Film verschlungen habe, hat ihre schriftstellerischen Pläne neuerdings überdacht. Sie möchte jetzt eine große Saga schreiben, mit mehr als fünfzehn Einzelbänden.
Aber sie will keine Balzac-Nachfolgerin werden, denke ich, ihr Genre bleibt Fantasy. Obwohl sie sich zuvor gegen gerade dieses Genre gesperrt hatte.
Irgendwie hatte sie ihren Durchbruch auch, als sie begann, in der dritten Person zu schreiben. Früher hatte sie alle ihre Bücher (oder besser gesagt Buchanfänge) in der Ich-Form verfasst.
Ich hege eher eine Abneigung gegen die Ich-Form und verwende sie nur SEHR selten. Im Blog mal ausgenommen, ich habe ja keine multiple Persönlichkeitsstörung, dass ich über mich in der dritten Person schreibe.
Na ja, ich denke mal, es ist Zeit, weiter an meinem "Werk" zu arbeiten. Wahrscheinlich werde ich nie damit fertig (bis jetzt dreißig getippte Seiten, schreibe es jetzt mit dem Füller weiter, um einer Depression zu entkommen), und Lilly wird wahrscheinlich auch viel berühmter als ich, obwohl alle sagen, dass ich so gut schreiben kann, und ich werde weinend und betrunken in der Gosse landen (Anspielung Edgar Allan Poe, hehe...) und werde den Erfolg und Ruhm, nach dem ich mich sehne, niemals erreichen...
Ja, so viel zum Vorsatz, nur noch fröhliche Beiträge zu schreiben... Obwohl, scheiß auf Vorsätze, es hält sich eh niemand an sie.
... comment
tama,
Sonntag, 15. Januar 2012, 17:04
Der gute Mann ist nicht weinend und betrunken in der Gosse gelandet, weil er nicht anerkannt wurde, sondern in erster Linie wegen des Todes seiner Ehefrau.
Als Redakteur war er durchaus geschätzt, bis er dann wegen seines neuerlich extrem hohen Alkohol- und Opiumkonsums "gekündigt" wurde.
Nicht unterschätzt werden darf an dieser Stelle der Auftrieb, den er durch "The Raven" erfahren hat.
Aber verkorkste Kindheit bleibt verkorkste Kindheit; Alice Miller lässt grüßen.
Als Redakteur war er durchaus geschätzt, bis er dann wegen seines neuerlich extrem hohen Alkohol- und Opiumkonsums "gekündigt" wurde.
Nicht unterschätzt werden darf an dieser Stelle der Auftrieb, den er durch "The Raven" erfahren hat.
Aber verkorkste Kindheit bleibt verkorkste Kindheit; Alice Miller lässt grüßen.
... link
zombie-toastbrot,
Dienstag, 17. Januar 2012, 19:19
Ich bin wohl ein wenig schlecht informiert, pardon... Aber vielen Dank für die Info!
Leider bleibt Gosse letzten Endes doch Gosse. (Ist nicht so, dass ich hier schadenfreudig über verstorbene Leute herziehe oder herziehen will O.o Bin auch weit entfernt davon, mich hier über den Herrn lustig zu machen...)
Leider bleibt Gosse letzten Endes doch Gosse. (Ist nicht so, dass ich hier schadenfreudig über verstorbene Leute herziehe oder herziehen will O.o Bin auch weit entfernt davon, mich hier über den Herrn lustig zu machen...)
... link
tama,
Dienstag, 17. Januar 2012, 19:26
Natürlich bleibt Gosse auch Gosse. Ich wollte dich lediglich dahingehend beruhigen, dass du dort garantiert nicht landen wirst, bloß weil du als Schriftsteller nicht den erhofften Erfolg hast. Poe, wie gesagt, hat mit The Raven DEN Coup gelandet - hat ihm alles nichts genutzt. Der hatte genug Probleme. Alleine das Verhältnis zu seinem Ziehvater hätte schon ausgereicht, um depressiv zu werden.
(Ich habe halt eine Schwäche für den Kerl... :) )
(Ich habe halt eine Schwäche für den Kerl... :) )
... link
... comment