Donnerstag, 22. September 2011
Blutgruppenwahn und Begräbnisse(Zusammenhangslose Hasstirade Nr. 1)
zombie-toastbrot, 19:36h
In Japan und Korea (Süd- oder Nord?) werden die Menschen in Blutgruppen eingeteilt. Charakterlich.
Nach ihrem Schema ist
Blutgruppe A- perfektionistisch, empfindlich, angespannt
Blutgruppe B- fröhlich, egoistisch, exzentrisch
Blutgruppe AB- künstlerisch, unvorhersehbar
und
Blutgruppe 0- neugierig, großzügig, stur
Schon im Kindergarten werden die Kinder in Blutgruppen-Gruppen (ich finde kein besseres Wort dafür...) eingeteilt... Kinder der Gruppe B werden gehänselt, weil sie nicht zu Teamwork und Zusammenarbeit fähig sind... In Anführungszeichen natürlich.
Der Blutgruppenwahn existiert schon fast seit 100 Jahren und stammt aus dem...
Dritten Reich, woher sonst. Hitler wollte die perfekten Soldaten züchten und untersuchte unter anderem die Blutgruppen.
Gut, die ganze Idee ist dumm und diskriminierend, aber warum schreibt jeder zweite in einem x-beliebigen Forum, dass "sie genauso idiotisch ist wie das Tierkreiszeichenhoroskop"?
*Grummel* Ach so, und das ist KEINE Diskriminierung, wenn man sich über Leute lustig macht, die daran glauben? Das ist Selbstwiderspruch -.-
Die Leute kennen wohl auch nur das "neue" Horoskop (Waage, Fische etc.). Sie sollten mal im chinesischen Horoskop nachschauen -.- Da steckt wenigstens Genauigkeit dahinter, und kein "ich teile Leute in den Monat ein, in dem sie geboren wurden".
Kein Wunder, heutzutage sind ja sowieso alle Atheisten, die nicht mal bei einem Begräbnis ein winziges Gebet sprechen wollen, nein, damit würden sie sich ja einen Zacken aus der Krone brechen -,- Und da spreche ich aus eigener Erfahrung, hab ich beim Begräbnis meines Opas erlebt -.- Keiner meiner Ossi-Verwandten (nichts gegen Ostdeutsche, nur gegen meine Verwandten) wollte auch nur etwas sagen wie "Jetzt geht es ihm doch gut, wo er da oben ist" oder "Er beobachtet uns bestimmt". NEIN, nichteinmal meine Oma, die sich die Augen ausgeheult hat, obwohl sie verdammte zehn Jahre Krankheit Zeit hatte, sich darauf vorzubereiten... Mein Gott, nur meine Familie aus Polen (mütterlicherseits) hat gebetet. Auch auf das Risiko hin, dass ich hier erzkatholisch klinge, was ich nicht bin, für mich ist ein Gebet an einem Grab eine Respekterweisung an den Toten, an das, was er geleistet hat.
Gut, nehmen wir an, es gibt keine Seele. Na und? Ein Vaterunser verursacht kein AIDS, mal ehrlich. Die Menschen fühlen sich besser danach.
Und nehmen wir jetzt an, es gibt eine unsterbliche Seele. Also, wenn ich tot wäre und kein einziger von meinen Freunden und Verwandten für mich beten würde, damit es mir "gutgeht, wo auch immer ich jetzt bin", wäre ich schon ziemlich enttäuscht. Ich meine, was nützen mir dann Blumenkränze, die nach ein paar Tagen verwelken, wenn alle glauben, dass ich jetzt für immer weg bin und deshalb um jeden Preis vergessen wollen, dass ich für immer existiert habe?
Großartiger Trost an alle Hinterbliebenen, ehrlich. Und psychologisch wirklich sehr schlau.
"Ja, aber man kann eben nicht beweisen, dass es Gott gibt."
Ach so? Man kann aber BESTIMMT beweisen, dass es ihn NICHT gibt. Ich habe keine Lust, mein Leben in dem "Glauben" zu leben, dass ich nach dem Tod in keinster Weise existent bin und dass danach alles vorbei ist, dass es keinen Gott gibt, der mir helfen kann und der sich um mich kümmert, dass der polnische Brauch, vor einer Klassenarbeit zum Heiligen Geist zu beten, damit er den eigenen Geist klärt, völliger Schwachsinn ist. So ein "Glaube" würde mir das ganze Leben versauen. Kein Wunder, dass so viele Menschen mit todunglücklichen Gesichtern rumlaufen, wenn sie so denken.
"Ach, mein Kind ist schwerkrank, da geb ich mal alle Hoffnung auf, stirbt ja eh, kann man nix machen."
"Ach, ich hab Krebs, na ja, da geb ich mal alle Hoffnung auf und richte mich dadurch körperlich noch mehr zugrunde, Gott gibt es ja eh nicht, sonst hätte ich keinen Krebs."
Nur mal so, es ist erwiesen, dass Sorgen und diese "Illusionslosigkeit" Krebs erst verursachen. Vor allem Magenkrebs. Negative Veränderung der Magensäure. Es ist auch erwiesen, dass Gläubige länger und gesünder leben.
Und ja, stänkern wir ruhig über die Rede des Papstes, wenn der arme alte Kerl EIN MAL in seinem Leben, das nicht mehr so lange dauern wird, im Bundestag eine Rede halten will. Wozu dieser Scheißboykott? Was kann der Papst denn schon tun? Mit einem Wink das Gesetzbuch verändern? LASST IHN DOCH REDEN! Nein, ich bin kein Megafan von Benedikt, aber dieser Boykott ist einfach kindisch und sinnlos.
Ich bin übrigens auch keine Anhängerin der amerikanischen Kreationisten, von wegen "Darwins Theorie ist faaalsch, Sexuelle Aufklärung ist schleeecht und alles ist genauso passieeert, wie es in der Bibel steeeht". Und man muss seinen Glauben auch nicht gleich mit irgendwelchen pädophilen Priestern in Verbindung setzen, die der Schw*** juckt und die den Zölibat nicht einhalten können und unbedingt kleine jungen vergewaltigen müssen. Wer sich noch an Bischof Mixa erinnert: Bischof Mixa ist ein Wixa.
Also, mir ist egal, wenn sich andere Leute für ach so aufgeklärt halten, ich glaube an das Horoskop, ich glaube an Gott, und für euch Anti-Esoteriker: Es ist erwiesen, dass das Geschlecht eines Kindes durch bestimmte Mondphasen beeinflusst wird.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass ich Atheisten diskriminiere, na ja, Atheisten diskriminieren vor allem MICH, wenn sie sich über all das, was ich glaube, lustig machen. Und sie sind in der Überzahl. Also darf ich doch ein mal ein wenig schimpfen, oder?
Kleines Zitat zum Abschluss:
"Atheisten: Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glühend verteidigen."
Ron Kritzfeld
P.S. Steinigt mich ruhig, ich erwarte sehnsüchtig Kommentare -.-
Nach ihrem Schema ist
Blutgruppe A- perfektionistisch, empfindlich, angespannt
Blutgruppe B- fröhlich, egoistisch, exzentrisch
Blutgruppe AB- künstlerisch, unvorhersehbar
und
Blutgruppe 0- neugierig, großzügig, stur
Schon im Kindergarten werden die Kinder in Blutgruppen-Gruppen (ich finde kein besseres Wort dafür...) eingeteilt... Kinder der Gruppe B werden gehänselt, weil sie nicht zu Teamwork und Zusammenarbeit fähig sind... In Anführungszeichen natürlich.
Der Blutgruppenwahn existiert schon fast seit 100 Jahren und stammt aus dem...
Dritten Reich, woher sonst. Hitler wollte die perfekten Soldaten züchten und untersuchte unter anderem die Blutgruppen.
Gut, die ganze Idee ist dumm und diskriminierend, aber warum schreibt jeder zweite in einem x-beliebigen Forum, dass "sie genauso idiotisch ist wie das Tierkreiszeichenhoroskop"?
*Grummel* Ach so, und das ist KEINE Diskriminierung, wenn man sich über Leute lustig macht, die daran glauben? Das ist Selbstwiderspruch -.-
Die Leute kennen wohl auch nur das "neue" Horoskop (Waage, Fische etc.). Sie sollten mal im chinesischen Horoskop nachschauen -.- Da steckt wenigstens Genauigkeit dahinter, und kein "ich teile Leute in den Monat ein, in dem sie geboren wurden".
Kein Wunder, heutzutage sind ja sowieso alle Atheisten, die nicht mal bei einem Begräbnis ein winziges Gebet sprechen wollen, nein, damit würden sie sich ja einen Zacken aus der Krone brechen -,- Und da spreche ich aus eigener Erfahrung, hab ich beim Begräbnis meines Opas erlebt -.- Keiner meiner Ossi-Verwandten (nichts gegen Ostdeutsche, nur gegen meine Verwandten) wollte auch nur etwas sagen wie "Jetzt geht es ihm doch gut, wo er da oben ist" oder "Er beobachtet uns bestimmt". NEIN, nichteinmal meine Oma, die sich die Augen ausgeheult hat, obwohl sie verdammte zehn Jahre Krankheit Zeit hatte, sich darauf vorzubereiten... Mein Gott, nur meine Familie aus Polen (mütterlicherseits) hat gebetet. Auch auf das Risiko hin, dass ich hier erzkatholisch klinge, was ich nicht bin, für mich ist ein Gebet an einem Grab eine Respekterweisung an den Toten, an das, was er geleistet hat.
Gut, nehmen wir an, es gibt keine Seele. Na und? Ein Vaterunser verursacht kein AIDS, mal ehrlich. Die Menschen fühlen sich besser danach.
Und nehmen wir jetzt an, es gibt eine unsterbliche Seele. Also, wenn ich tot wäre und kein einziger von meinen Freunden und Verwandten für mich beten würde, damit es mir "gutgeht, wo auch immer ich jetzt bin", wäre ich schon ziemlich enttäuscht. Ich meine, was nützen mir dann Blumenkränze, die nach ein paar Tagen verwelken, wenn alle glauben, dass ich jetzt für immer weg bin und deshalb um jeden Preis vergessen wollen, dass ich für immer existiert habe?
Großartiger Trost an alle Hinterbliebenen, ehrlich. Und psychologisch wirklich sehr schlau.
"Ja, aber man kann eben nicht beweisen, dass es Gott gibt."
Ach so? Man kann aber BESTIMMT beweisen, dass es ihn NICHT gibt. Ich habe keine Lust, mein Leben in dem "Glauben" zu leben, dass ich nach dem Tod in keinster Weise existent bin und dass danach alles vorbei ist, dass es keinen Gott gibt, der mir helfen kann und der sich um mich kümmert, dass der polnische Brauch, vor einer Klassenarbeit zum Heiligen Geist zu beten, damit er den eigenen Geist klärt, völliger Schwachsinn ist. So ein "Glaube" würde mir das ganze Leben versauen. Kein Wunder, dass so viele Menschen mit todunglücklichen Gesichtern rumlaufen, wenn sie so denken.
"Ach, mein Kind ist schwerkrank, da geb ich mal alle Hoffnung auf, stirbt ja eh, kann man nix machen."
"Ach, ich hab Krebs, na ja, da geb ich mal alle Hoffnung auf und richte mich dadurch körperlich noch mehr zugrunde, Gott gibt es ja eh nicht, sonst hätte ich keinen Krebs."
Nur mal so, es ist erwiesen, dass Sorgen und diese "Illusionslosigkeit" Krebs erst verursachen. Vor allem Magenkrebs. Negative Veränderung der Magensäure. Es ist auch erwiesen, dass Gläubige länger und gesünder leben.
Und ja, stänkern wir ruhig über die Rede des Papstes, wenn der arme alte Kerl EIN MAL in seinem Leben, das nicht mehr so lange dauern wird, im Bundestag eine Rede halten will. Wozu dieser Scheißboykott? Was kann der Papst denn schon tun? Mit einem Wink das Gesetzbuch verändern? LASST IHN DOCH REDEN! Nein, ich bin kein Megafan von Benedikt, aber dieser Boykott ist einfach kindisch und sinnlos.
Ich bin übrigens auch keine Anhängerin der amerikanischen Kreationisten, von wegen "Darwins Theorie ist faaalsch, Sexuelle Aufklärung ist schleeecht und alles ist genauso passieeert, wie es in der Bibel steeeht". Und man muss seinen Glauben auch nicht gleich mit irgendwelchen pädophilen Priestern in Verbindung setzen, die der Schw*** juckt und die den Zölibat nicht einhalten können und unbedingt kleine jungen vergewaltigen müssen. Wer sich noch an Bischof Mixa erinnert: Bischof Mixa ist ein Wixa.
Also, mir ist egal, wenn sich andere Leute für ach so aufgeklärt halten, ich glaube an das Horoskop, ich glaube an Gott, und für euch Anti-Esoteriker: Es ist erwiesen, dass das Geschlecht eines Kindes durch bestimmte Mondphasen beeinflusst wird.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass ich Atheisten diskriminiere, na ja, Atheisten diskriminieren vor allem MICH, wenn sie sich über all das, was ich glaube, lustig machen. Und sie sind in der Überzahl. Also darf ich doch ein mal ein wenig schimpfen, oder?
Kleines Zitat zum Abschluss:
"Atheisten: Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glühend verteidigen."
Ron Kritzfeld
P.S. Steinigt mich ruhig, ich erwarte sehnsüchtig Kommentare -.-
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