Samstag, 4. Juni 2011
Lustige Leute heute
zombie-toastbrot, 21:02h
Habe das Faber-Castell-Buch fast zu Ende gelesen. Warum kommt mir fast jede Person wehleidig und unsympathisch vor?
Ich fasse es mal zusammen:
Ottilie die Jüngere: Rennt vor Spiegeln weg, heiratet Alexander zu Castell-Rüdenhausen, obwohl sie ihn nicht liebt, und beschwert sich hinterher darüber, dass er die Firma übernimmt. Ist immer schwanger.
Ottilie die Ältere: Wird stets als "die Leidende" beschrieben, was mir auf den Keks geht
Bertha: Wird stets als "rundlich" beschrieben, was mir ebenfalls auf den Keks geht.
Hat ein "hübsch geschnittenes Gesicht", ist großzügig, ist trotz ihres Alters immer noch eine Schönheit
Wilhelm: Berthas Mann. Liebt es, zu jagen. Stirbt recht bald.
Lothar: Der GROSSVATER. Erwähnte ihn bereits in einem vorigen Beitrag.
Clarissa: Ottilies Freundin. Ist fett, nervig, vorlaut, unverschämt und wird wahrscheinlich nie einen Mann abkriegen.
Alexander: Verehrt Kaiser Wilhelm II, was viel über ihn aussagt. Der einzige Stand, den er respektiert, ist das Militär. Nennt seine Frau ständig Kindchen, nimmt ihr am Ende ihr ganzes Vermögen und die Kinder weg. Was für ein netter Mensch.
Anna: Näht für die Fabers. Nervig weil nervig. Begibt sich natürlich in die Rolle der Frau und Mutter. Ihr Mann: Ein ehemaliger Häftling.
Johann: Der ehemalige Häftling. Hielt sich für so schlau, dass er dachte, er könne seine Arbeitgeber überlisten. Dadurch kam er ins Gefängnis. "Nur Anna konnte ihn verstehen". Zu den anderen Figuren benimmt er sich unverschämt und bringt meistens kein Wort raus. Idiot.
Jenny: Ottilies Cousine. Wohl die Einzige, die mir richtig sympathisch ist. Jünger als die anderen, fröhlich und gewitzt.
Ottilies Schwestern: Bleiben blass und farblos. Laaaaangweilig.
Philipp: Der, den Ottilie liebt. Sie heiratete ihn nicht, weil ihr Großvater ihr davon abriet. So viel zu "einer starken Frau, der es gelang, sich ein unabhängiges Leben aufzubauen".
Doktor Martin: Wehleidiger Doktor, der keine Ahnung von Pragmatismus hat. Liebt Anna, doch die liebt ihn NICHT. Weil er sich nur noch als Armenarzt verdingte, wurde er enterbt. Das tut mir jetzt aber leid.
Natürlich gibt es noch andere Figuren. Die erwähne ich jetzt aber nicht, weil sie mir auf die Nerven gehen.
Nur eins zu dem Buch: Über zwei verdammte Seiten liest man eine URKUNDE, über sicher mehr als fünfzig Seiten liest man über Ottilies Melancholie und ihre Furcht vor ihrem eigenen Spiegelbild. UM GOTTES WILLEN.
Kann mir vielleicht jemand sagen, ob ich dieses Buch zu Ende lesen soll oder nicht? Mir bleiben noch hundertdreißig Seiten...
Erbitte baldige Antwort...
Ich fasse es mal zusammen:
Ottilie die Jüngere: Rennt vor Spiegeln weg, heiratet Alexander zu Castell-Rüdenhausen, obwohl sie ihn nicht liebt, und beschwert sich hinterher darüber, dass er die Firma übernimmt. Ist immer schwanger.
Ottilie die Ältere: Wird stets als "die Leidende" beschrieben, was mir auf den Keks geht
Bertha: Wird stets als "rundlich" beschrieben, was mir ebenfalls auf den Keks geht.
Hat ein "hübsch geschnittenes Gesicht", ist großzügig, ist trotz ihres Alters immer noch eine Schönheit
Wilhelm: Berthas Mann. Liebt es, zu jagen. Stirbt recht bald.
Lothar: Der GROSSVATER. Erwähnte ihn bereits in einem vorigen Beitrag.
Clarissa: Ottilies Freundin. Ist fett, nervig, vorlaut, unverschämt und wird wahrscheinlich nie einen Mann abkriegen.
Alexander: Verehrt Kaiser Wilhelm II, was viel über ihn aussagt. Der einzige Stand, den er respektiert, ist das Militär. Nennt seine Frau ständig Kindchen, nimmt ihr am Ende ihr ganzes Vermögen und die Kinder weg. Was für ein netter Mensch.
Anna: Näht für die Fabers. Nervig weil nervig. Begibt sich natürlich in die Rolle der Frau und Mutter. Ihr Mann: Ein ehemaliger Häftling.
Johann: Der ehemalige Häftling. Hielt sich für so schlau, dass er dachte, er könne seine Arbeitgeber überlisten. Dadurch kam er ins Gefängnis. "Nur Anna konnte ihn verstehen". Zu den anderen Figuren benimmt er sich unverschämt und bringt meistens kein Wort raus. Idiot.
Jenny: Ottilies Cousine. Wohl die Einzige, die mir richtig sympathisch ist. Jünger als die anderen, fröhlich und gewitzt.
Ottilies Schwestern: Bleiben blass und farblos. Laaaaangweilig.
Philipp: Der, den Ottilie liebt. Sie heiratete ihn nicht, weil ihr Großvater ihr davon abriet. So viel zu "einer starken Frau, der es gelang, sich ein unabhängiges Leben aufzubauen".
Doktor Martin: Wehleidiger Doktor, der keine Ahnung von Pragmatismus hat. Liebt Anna, doch die liebt ihn NICHT. Weil er sich nur noch als Armenarzt verdingte, wurde er enterbt. Das tut mir jetzt aber leid.
Natürlich gibt es noch andere Figuren. Die erwähne ich jetzt aber nicht, weil sie mir auf die Nerven gehen.
Nur eins zu dem Buch: Über zwei verdammte Seiten liest man eine URKUNDE, über sicher mehr als fünfzig Seiten liest man über Ottilies Melancholie und ihre Furcht vor ihrem eigenen Spiegelbild. UM GOTTES WILLEN.
Kann mir vielleicht jemand sagen, ob ich dieses Buch zu Ende lesen soll oder nicht? Mir bleiben noch hundertdreißig Seiten...
Erbitte baldige Antwort...
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