Samstag, 21. Mai 2011
Achtung, Übertreibung
zombie-toastbrot, 22:06h
Freue mich, da Freundin J. doch keinen Menniskusriss hat, sondern nur eine verdrehte Kniescheibe! Obwohl das vielleicht nicht weniger schmerzhaft ist, weiß ich ja nicht, hatte das zum Glück noch nie. Und jetzt muss ich pfui pfui pfui schreiben, damit ich mir nicht auch die Kniescheibe verdrehe. Das ist so ein polnischer Brauch/Aberglauben, dass einem ein Unglück selbst passiert, wenn man drüber redet und danach nicht "pfui" sagt, um es zu "verscheuchen".
Man glaubt auch, dass ein Kind nicht weiter wächst, wenn man über es rübersteigt oder rüberspringt. Dann muss man noch einmal über das Kind steigen, damit es wieder wächst. Ich weiß, hört sich lustig an, ist aber so. Inzwischen glaub sogar ich ein bisschen daran.
Oh, und wenn man zu zweit über die Straße läuft, und da steht ein Pfosten oder ein Laternenpfahl im Weg, darf man sich nicht trennen (!), sondern muss zusammen links oder rechts am Pfosten vorbeigehen.
Mehr fällt mir grade nicht ein. Aber nur weil ich abergläubisch bin und auch an Glücksbringer & Co. glaube, heißt das nicht, dass ich besonders spirituell (spuck) oder religiös (spuck) bin. Aber Atheistin bin ich auch nicht, schon eher Agnostikerin. Aber auch nicht GANZ.
Erinnere mich jetzt unwillkürlich an einen Kirchenbesuch in den Osterferien, in Polen. In Polen ist es ja üblich, dass man Leuten eher die Hostie in den Mund gibt als in die Hände. Deshalb strecke ich besonders deutlich und demonstrativ die Hände aus. Der Ministrant checkt es natürlich erst nach fünf Stunden (Achtung, Übertreibung). Und was sagt der Pfarrer, als ich aufstehen und weggehen will?
"Bitte die Hostie hier konsumieren."
Was denkt der denn? Dass ich unterwegs zu einem Satanistentreff bin, wo ich die Hostie verbrennen will?
Leck mich doch, Pfaffe...
Man glaubt auch, dass ein Kind nicht weiter wächst, wenn man über es rübersteigt oder rüberspringt. Dann muss man noch einmal über das Kind steigen, damit es wieder wächst. Ich weiß, hört sich lustig an, ist aber so. Inzwischen glaub sogar ich ein bisschen daran.
Oh, und wenn man zu zweit über die Straße läuft, und da steht ein Pfosten oder ein Laternenpfahl im Weg, darf man sich nicht trennen (!), sondern muss zusammen links oder rechts am Pfosten vorbeigehen.
Mehr fällt mir grade nicht ein. Aber nur weil ich abergläubisch bin und auch an Glücksbringer & Co. glaube, heißt das nicht, dass ich besonders spirituell (spuck) oder religiös (spuck) bin. Aber Atheistin bin ich auch nicht, schon eher Agnostikerin. Aber auch nicht GANZ.
Erinnere mich jetzt unwillkürlich an einen Kirchenbesuch in den Osterferien, in Polen. In Polen ist es ja üblich, dass man Leuten eher die Hostie in den Mund gibt als in die Hände. Deshalb strecke ich besonders deutlich und demonstrativ die Hände aus. Der Ministrant checkt es natürlich erst nach fünf Stunden (Achtung, Übertreibung). Und was sagt der Pfarrer, als ich aufstehen und weggehen will?
"Bitte die Hostie hier konsumieren."
Was denkt der denn? Dass ich unterwegs zu einem Satanistentreff bin, wo ich die Hostie verbrennen will?
Leck mich doch, Pfaffe...
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