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Sonntag, 22. Mai 2011
Muss mich kurz abreagieren...
zombie-toastbrot, 17:39h
Lese gerade "Eine Zierde in ihrem Hause" von Asta Scheib. Seltsamer Buchtitel und noch seltsamerer Autorenname. Ich meine, wer zum Teufel heißt denn Asta? Wer nennt sein Kind so? Hallo Asta, wie geht es dir? Nein, Asta, du darfst das Eis nicht vom Boden aufheben! Na, Asta, wieder mal was geschrieben? Nee nee nee, SO nenne ich mein Kind NICHT.
Habe das Buch von meiner Freundin L. bekommen. Ja, die mit dem Skateboard. Zum Geburtstag. Und als ich geguckt habe, wann diese Auflage gedruckt wurde, stand da: 1998. ACH SO, so ist das also! L. kramt auf dem Dachboden, findet irgendeinen verstaubten Schinken und schenkt ihn mir dann! Und dafür muss sie dann nicht mal Geld ausgeben! Gemein ist das!
Hah. Wenigstens ist das Buch kein schlechtes Buch. Natürlich gibt es aber auch darin Leute, die nerven. Zum Beispiel Mister Johann. Denkt, er muss sich seiner "Liebsten" beweisen, indem er die Hand in ein Lagerfeuer streckt. Idiot. Und dann klaut er noch Geld aus der Kasse. Gott, anstatt sich zu freuen, dass ihm seine Liebste einen Job besorgt hat! Undankbares Arschloch nennt man das.
Haaah... Und dann ist da noch der Großvater, Mister Lothar von Faber. Jap, in dem Buch geht's nämlich um die Familie Faber-Castell. Ja, die Buntstiftleute. Früher hießen die eben einfach nur Faber. Wie auch immer, dieser Großvater ist UNGLAUBLICH stolz darauf, dass er seine Firma GANZ ALLEIN geführt hat, die ganze Zeit, und er hat seinen Arbeitern selbstverständlich Schulbildung ermöglicht, und ihnen einen Hort gebaut und Häuser in der Nähe der Fabrik, und er ist ja so verbittert darüber, dass seine Brüder seine Bleistifte kopieren...
Gott! Geht es eigentlich noch idealisierter!? Der einzige Makel an dem Typen soll allen Ernstes sein, dass er seinem Sohn nicht viel zugetraut hat. Wer's glaubt. Und Mister Lothar ist natürlich nicht frauenfeindlich, NEIN, er ist seiner Zeit voraus, und er liebt seine Nichte Ottilie und will sie zu seiner Nachfolgerin machen, weil er keine männlichen Enkel hat, denn im Gegensatz zu anderen traut er Frauen viel zu...
So, hab jetzt Dampf abgelassen. Vielleicht sollte ich das ja in Zukunft verbal tun. An jedem, der mir über den Weg läuft. Aber dann würde ich ja zur Cholerikerin werden. Wobei, wäre das jetzt so schlimm?
Ich würd auch gern mal Leute anschreien, ihnen ganz gemeine Dinge sagen und Sachen durch die Gegend werfen. Wie Napoleon.
Ja, das wär doch mal was.
Habe das Buch von meiner Freundin L. bekommen. Ja, die mit dem Skateboard. Zum Geburtstag. Und als ich geguckt habe, wann diese Auflage gedruckt wurde, stand da: 1998. ACH SO, so ist das also! L. kramt auf dem Dachboden, findet irgendeinen verstaubten Schinken und schenkt ihn mir dann! Und dafür muss sie dann nicht mal Geld ausgeben! Gemein ist das!
Hah. Wenigstens ist das Buch kein schlechtes Buch. Natürlich gibt es aber auch darin Leute, die nerven. Zum Beispiel Mister Johann. Denkt, er muss sich seiner "Liebsten" beweisen, indem er die Hand in ein Lagerfeuer streckt. Idiot. Und dann klaut er noch Geld aus der Kasse. Gott, anstatt sich zu freuen, dass ihm seine Liebste einen Job besorgt hat! Undankbares Arschloch nennt man das.
Haaah... Und dann ist da noch der Großvater, Mister Lothar von Faber. Jap, in dem Buch geht's nämlich um die Familie Faber-Castell. Ja, die Buntstiftleute. Früher hießen die eben einfach nur Faber. Wie auch immer, dieser Großvater ist UNGLAUBLICH stolz darauf, dass er seine Firma GANZ ALLEIN geführt hat, die ganze Zeit, und er hat seinen Arbeitern selbstverständlich Schulbildung ermöglicht, und ihnen einen Hort gebaut und Häuser in der Nähe der Fabrik, und er ist ja so verbittert darüber, dass seine Brüder seine Bleistifte kopieren...
Gott! Geht es eigentlich noch idealisierter!? Der einzige Makel an dem Typen soll allen Ernstes sein, dass er seinem Sohn nicht viel zugetraut hat. Wer's glaubt. Und Mister Lothar ist natürlich nicht frauenfeindlich, NEIN, er ist seiner Zeit voraus, und er liebt seine Nichte Ottilie und will sie zu seiner Nachfolgerin machen, weil er keine männlichen Enkel hat, denn im Gegensatz zu anderen traut er Frauen viel zu...
So, hab jetzt Dampf abgelassen. Vielleicht sollte ich das ja in Zukunft verbal tun. An jedem, der mir über den Weg läuft. Aber dann würde ich ja zur Cholerikerin werden. Wobei, wäre das jetzt so schlimm?
Ich würd auch gern mal Leute anschreien, ihnen ganz gemeine Dinge sagen und Sachen durch die Gegend werfen. Wie Napoleon.
Ja, das wär doch mal was.
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